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Hauptsache weg!



Jedes Jahr werden in Spanien ca. 80000 bis 100000 Hunde in Tierheimen und Tötungsstationen abgegeben. Sie landen dort, weil ihre Besitzer sie einfach nicht mehr haben wollen oder nicht mehr haben können. Da die meisten Hunde oft nicht kastriert bzw. sterilisiert werden, vermehren sie sich unkontrolliert nachdem sie ausgesetzt wurden. Für die Städte werden die vielen Streuner dann zur regelrechten Plage.

Als Gegenmaßnahme werden die Tiere eingefangen und direkt in Tötungsstationen gebracht wo sie nach kurzer Verweildauer, meist wenige Tage falls sich doch noch ein Besitzer melden sollte, getötet werden. Dies geschah in der Vergangenheit durch Vergasen - der Kosten wegen. Da aber Tierschützer vehement gegen diese grausame und für die Tiere sehr qualvolle Tötungsmethode protestierten, ist man seit einiger Zeit dazu übergegangen den Tieren eine Todespritze zu geben. Diese Methode ist aber nicht minder umstritten, da sie für die Tiere ebenfalls mit großen Qualen verbunden ist. Das wesentlich humanere Einschläfern ist halt zu teuer.

Im günstigen Fall wird ein Hund oder auch eine Katze im Tierheim abgegeben. Dort besteht zumindest eine Chance, das die Tiere an neue Besitzer weitervermittelt werden können. Der Erfolg ist stark abhängig von der Führung des Tierheims und von dem Engagement der Tierschützer, die mit den Tierheimen oft eng zusammenarbeiten. Sie helfen bei der Vermittlung und organisieren Pflegestellen für verletzte und kranke Tiere.

Die hier gezeigten Bilder sollen einen kleinen Eindruck vermitteln was es für die Tiere bedeutet, ausgesetzt und abgeschoben zu werden. Sie sollen uns in Erinnerung rufen, dass es sich hierbei um fühlende, empfindsame Lebewesen handelt, für die wir Verantwortung übernommen haben und nicht um Dinge, die man bei Bedarf anschafft und derer man sich nach Belieben wieder entledigt.



Gustavo fand man mit gebrochenem Bein an der Strasse nach Marbella.
Er wurde in Spanien von einer Pflegestelle gesund gepflegt und kurze Zeit später nach Deutschland vermittelt.



Kinderstube - Die Welpen setzte man in einem Karton vor dem Tierheim ab. Alle konnten in Spanien vermittelt werden.



Leo - „Kommt er zurück?“



Leo - Als sein Herrchen starb musste Leo ins Tierheim. Dieser wohlerzogene Hund konnte sich lange nicht mit seiner neuen Situation abfinden. Unruhig streifte er durch die Gänge des Tierheims und beäugte jeden Besucher, ob nicht doch sein Herrchen zurückgekommen sei um ihn abzuholen.
Nach ca. zwei Jahren fand er ein neues Zuhause bei einer Familie in Belgien.



Sad Kitty - Kinder sollen der armen Katze die Augen ausgestochen haben.



Diese Pointerhündin wurde hochtragend in der Stadt aufgegriffen. Im Tierheim bekam sie ihre Welpen.
Die ganze Familie konnte nach Holland vermittelt werden.



Elena - Ohne den aufopfernden und liebevollen Einsatz der Pfleger kann ein Tierheim nicht betrieben werden. Neben unangenehmen Aufgaben wie Dreck und Fäkalien zu beseitigen, gibt es aber auch immer wieder die schönen Momente.







Satt und müde und in Sicherheit. Draußen in der Stadt wären ihre Überlebenschancen sehr gering. Nun werden sie geimpft und ärztlich versorgt und finden hoffentlich bald ein schönes Zuhause.



Max wurde auf der Strasse aufgelesen. Der junge Hund war noch nicht so lange in menschlicher Obhut, daher gewöhnte er sich schnell, niedliche Hunde können gut vermittelt werden und so fand sich alsbald eine Engländerin die ihn mitnahm.



Tiburon - ein nicht sehr hübscher und etwas verhaltensgestörter Dackelmischling. Aber er ist ein gutes Beispiel dafür, dass manchmal aussichtslos scheinende Fälle glücklich ausgehen. Eine deutsche Touristin sah ihn, verliebte sich in ihn und nahm ihn mit nach Deutschland.



Charly - Er wurde total verfilzt und abgemagert am Strand gefunden. Eine spanische Familie nahm ihn bei sich auf.



Chica - Dieses Foto wurde für eine Spendenkampagne auf einem Plakat verwendet, mit dem Tierschützer auf Märkten und Veranstaltungen sammelten.
Eines Tages stand ein Ehepaar weinend vor diesem Bild. Sie hatten ihre Hündin wiedererkannt. Sie war von dem Paar vorübergehend zu einer Pflegerin in Obhut gegeben worden und dort entlaufen. Trotz intensiver Suche blieb sie verschollen.
Die Hündin wurde irgendwann eingefangen und in eine Tötungsstation gebracht.
Dort befreiten Tierschützer sie und gaben sie ins Tierheim. Chica fand alsbald ein neues Zuhause in Frankfurt.
Obwohl es für das Ehepaar kein Happyend mit dem Hund gab, waren die beiden froh zu erfahren, dass Chica der Tötungsstation entkommen war und ein gutes Zuhause gefunden hat.


Alex - Hunde schmeißt man nicht weg!
Ein Unbekannter hatte Alex einfach in eine Mülltüte gesteckt und in einen Abfallcontainer geworfen.
Zufällig hörten vorbeigehende Passanten sein Wimmern und befreiten ihn. Er wäre sonst wohl jämmerlich erstickt.
Nach einem Jahr Aufenthalt im Tierheim konnte Alex nach Deutschland vermittelt werden.



Insa - Diese anhängliche Hündin fand man halbverhungert am Strassenrand. Sie ließ sich relativ leicht einfangen. War es der Hunger oder suchte sie regelrecht Anschluss? Jedenfalls ging sie bereitwillig mit und konnte auch schnell vermittelt werden.
Dieses Bild zeigt sie als sie gerade im Tierheim abgegeben wurde.
Ihr Blick spricht Bände.



Gipsy - An einem viel befahrenen Autobahnzubringer konnte sie eingefangen werden. Obwohl sie zunächst viel Angst hatte, erwies sie sich als freundlich und anhänglich.
Sie lebt heute bei einer Familie mit einer großen Finca.



Pedro fand man am Tor des Tierheims angebunden. Auch wenn der Besitzer mit dieser Aktion dem Hund wenigstens die körperlichen Qualen, die sonst mit dem Aussetzen verbunden sind, ersparte - Schmerzen an der Seele bleiben.
Pedro konnte an eine Familie im Taunus vermittelt werden.



Estrella und Enrico - Zwei Jagdhunde, die von ihrem Besitzer ausgesetzt wurden. Dabei hatten sie noch Glück, denn üblicherweise werden solche Hunde meist grausam getötet.
Die beiden konnten nach Holland vermittelt werden.



Alfi - Sein Schicksal sollte in einem Karton im Mülleimer enden.
Tat es aber nicht! Aufmerksame Menschen fanden ihn und brachten ihn ins Tierheim.
Junge Hunde wie Alfi werden schnell vermittelt. So fand er dann auch bald ein neues Zuhause in Spanien.





Kontakt


Wenn Sie mehr über die Arbeit der Tierschutzorganisationen in Spanien wissen möchten bzw. sich für die Vermittlung eines Tieres interessieren, dann finden Sie unter:

www.Podencorosa.de

und

www.Initiative-Streunerhunde.de

weitere Informationen und Ansprechpartner.

Vom 8.7. - 20.8.2010 werden diese Bilder in einer Ausstellung im Gewerkschaftshaus in Osnabrück gezeigt.